Die sanfte Schöne

FOTOS:
Foto Nr.15 © Daniel Zehrfeld/Archiv Ernst
Barlach Stiftung · Foto Nr.16 © André Hamann/www.guestrow-tourismus.de 
Alle anderen Fotos © Hermann Löw
Das ganze Leben ist ja eine Reise! Und hält dabei so manche, ganz
wundervolle Stationen für uns bereit. Orte mit Traditionen, mit
idyllischen Landschaftsbildern und einer warmen Geborgenheit.
Verträumt und still, eben einfach schön! Und eine Stadt mit geradezu
zeitloser Eleganz: Willkommen in der Barlachstadt Güstrow!
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Zuerst schaut man in den schattigen Torbogen, der sich öffnet wie eine verzaubernde Schneekugel

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Erinnerungen werden wach - an die fantastischen Schlösser im Loiretal! Und dabei sind wir mitten in Mecklenburg

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...und reiben uns verwundert die Augen: Soviel Pracht! Der Blois & Chambord Lookalike-Contest ist eröffnet

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Zuerst sahen wir aus der Ferne nur die Türmchen und Dachspitzen und jetzt wird es geradzu märchenhaft schön!

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Erbaut und vollendet (1558-1671) in mehr als einem Jahrhundert und zeitweilig das Quartier Wallensteins

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...ist es eines der größten Renaissanceschlösser, die es in Norddeutschland je gegeben hat

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Die kaprioleske Stilitik, die vielen Details, Stuckaturen & Dekorationen, die Schönheit und Weite der festlichen
Säle und der darin behüteten Schätze mit Werken der Cranachfamilie und des Tizianschülers Tintoretto - es ist
eine Entdeckungsreise, ja, eine grandiose Entführung in die Anmut und Opulenz einer anderen Zeit

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Eine sommerliche Sorglosigkeit und ein wunderbarer Moment an einem Ort voller Poesie und Schönheit

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Das Architekturtableau ist beeindruckend: ein Dom, das Schloss, die Marienkirche, der historische Stadtkern, die
Backsteingotik und - wie hier zu sehen - eines der schönsten Amtsgerichte des Landes Mecklenburg-Vorpommern

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Und auf der anderen Seite des Franz-Parr-Platzes: die klassizistische Fassade des Ernst-Barlach-Theaters

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Es ist der älteste - der Spielbetrieb begann im Jahre 1828 - in Mecklenburg noch erhaltenen Theaterbau. Und in
diesem Haus startete 1912/13 die Karriere eines großen deutschen Künstlers. Sein Name: Hans Albers!

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Dazu in Sichtweite die Touristinformation der Stadt mit Informationen & Anregungen

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Noch ein Blickfang: Unter den Bäumen des Franz-Parr-Platzes steht das Denkmal aus dem Befreiungskrieg von 1865

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Ernst Barlach nannte die Landschaft um Güstrow sein "Wohnzimmer". Die Barlachstiftung, die große Teile des Nachlasses verwaltet, hat hier ihren Sitz - im ehemaligen Atelierhaus des Künstlers am stadtnahen idyllischen Inselsee

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Foto © Daniel Zehrfeld / Archiv Ernst-Barlach-Stiftung

Neben dem Atelierhaus und dem Ausstellungsforum der Ernst Barlach Stiftung am Inselsee sind in einer weiteren Dauerausstellung Skulpturen von Ernst Barlach auch in der denkmalgeschützten Gertudenkapelle zu sehen

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Foto: André Hamann / www.guestrow-tourismus.de

Der Schwebende. Sie ist eine international bekannte Skulptur von Barlach, von ihm 1927 geschaffen als Mahnmal für die Gefallenen des 1.Weltkrieges. Das Original in Bronze schmolzen die Nazis ein, Freunde des Künstlers brachten aber einen Nachguss in Sicherheit. Er diente als Vorlage für den Drittguss im Jahre 1953 im Güstrower Dom

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Elegante Architektur, große Kunst und grüne Idyllen: der Ausblick auf den Inselsee

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Die Residenz- und Barlachstadt Güstrow zu entdecken ist wie ein tolles Rendezvous: Es begann mit diesem Schloss, mit Lavendelgarten und Wassergraben und endete mit einem erfüllten Sommertag voll wunderbarer Momente