Im äussersten Westen

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© Seeluft Magazin Verlags GmbH
Endlose Weiten, atemberaubende Landschaften - Island hinterlässt geradezu unbeschreibliche Eindrücke. Unberührt, einzigartig, archaisch, rau und voller Zauber, eine Insel der Extreme im äussersten Westen Europas
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Unterwegs durch die menschenleere Vulkanlandschaft - plötzlich das Schild

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...das erste seit vielen Stunden und ein Hinweis darauf: Hier kommt ab und an doch jemand vorbei

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Die Westfjorde sind einsam, die Küstenlinie der nördlichen Seite von Hornstrandir ist praktisch unbewohnt. Und gäbe es da nicht am gefühlten Ende der Welt noch eine still gelegte Fischfabrik und dort, wo kein Weg mehr weiterführt, einen fantastischen & heißen Pool am Atlantik, man fühlte sich etwas verloren am äussersten Westzipfel Europas

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Die alte Fabrik in Djupavik, verlassen und gespenstisch und im Wellenschlag des Fjords verwittert ein alter Trawler

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Aus dem ehemaligen Frauenwohnhaus der Fischfabrik ist seit ein paar Jahren ein kleines Hotel geworden. Obwohl es auf den ersten Blick nicht so ausschaut - das Hotel Djupavik ist ein zauberhaftes Refugium! Die Atmosphäre ist heimelig und abends sitzt man gerne miteinander, trinkt und lauscht den Geschichten und der Dünung des Atlantiks

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Der Hund des Hotels und ein treuer Begleiter für unterwegs. Egal wie weit es ging, er kannte sich aus

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...auf dem Hochplateau und wartete geduldig, wenn wir fotografierten

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...und ging mit uns auf stundenlange Wanderschaft. Ein richtig toller Gefährte!

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Nach Djupavik braucht es auf den Schotterpisten ein paar Stunden, aber die Straße geht noch ein paar Kilometer weiter bis nach Krossnes und zum Krossneslaug. Der verheisst Baden im Pool, heisses Quellwasser, das Panorama, den Atlantik zum Greifen nah. Schnell ausziehen im kaltem Wind, Badehose an und hinein in das dampfende Element. Alles wird unmittelbar, die Sinneseindrücke atemberaubend, ein besonderes Gefühl. Spontan fiel mir ein Zitat von Simone de Beauvoir ein, ganz ein passender Satz für diese Momente, wie ich finde : "Ein Gefühl ist ein Engagement, das den Augenblick überschreitet". Wir gingen eine Stunde nicht heraus, zu magisch war die Atmosphäre

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Mediterrane Momente in Isafjör∂ur. Sobald die Sonne scheint, fühlen sich die InsulanerInnen im Sommer

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Der Teller des Nachbarn mit isländischen Shrimps & the catch of the day

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Fischfang ist harte Arbeit, wie die Fotoausstellung in Djupavik zeigt

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An den Ausläufern der Fjorde wird die Landschaft lieblicher. Wollgras und Blumen werden häufiger

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Noch gut zu sehen: Land's End der Halbinsel Hornstrandir. Dahinter liegt das Meer und irgendwann Grönland

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Gehört zum Pflichtprogramm einer Islandreise: der Go∂afoss Wasserfall

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Reisefreiheit auch für Schafe, denn Zäune gibt es für sie kaum

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Gehören zu Island wie der Eiffelturm zu Paris: die Islandpferde

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Verwittertes Tau, gestrandet in Island - Motive und Momente gibt es in hier überall und für ein ganzes Fotografenleben lang. Es ist eine immerwährende Entdeckungsreise - wir freuen uns schon sehr auf das Wiedersehen!